Hier steht so ziemlich alles, was den Vereinigten Staaten heilig ist: vom Capitol im Osten bis zum Lincoln Memorial im Westen. Und wer dieser Tage durch die National Mall im Zentrum Washingtons spaziert, kommt auch nicht am neuesten Heiligtum dieses Landes vorbei: Barack Obama.
Vor dem Capitol wird schon geschraubt und geschweißt für die Amtseinführung des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten am 20. Januar. Und vor dem Lincoln Memorial hat die NGO Avaaz Pappwände aufgestellt, auf die man seine Botschaften, Wünsche, Briefe an den zukünftigen Präsidenten schrieben kann.
Am Samstagnachmittag drängelten sich Dutzende um die Wände, um noch weiße Flecke für ihre Worte zu finden. Ich sah einem Jungen zu, vielleicht 10 Jahre alt, wie er seine kleine Botschaft an Obama krizelte: „1st Black President of the US. We are so proud.“











