Ganz im Süden Brooklyns stand von den 1880ern bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts der größte Vergnügungspark der Vereinigen Staaten: Coney Island. Millionen New Yorker strömten im Sommer hierher – viele von ihnen jedes Wochenende. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier statt neuer Fahrattraktion Wohnblöcke gebaut, während Disney World und die Parks der Filmstudios Coney Island den Rang abliefen.
Spaß ist seltener geworden in Coney Island. An Sommertagen kommen noch tausende hierher – der Strand ist schön, es gibt noch einige Karrussells und Imbissbuden. Doch an einem Montag im November rattert keine Achterbahn, es schreit kein Kind nach Zuckerwatte. Auf dem Boardwalk schieben Rentner ihre Gehwagen spazieren, am Strand laufen einzelne Jogger. Die Windböen vom Atlantik scheppern gegen die heruntergelassenen Rollläden der Imbissbuden. Und ein Trupp Bauarbeiter zerlegt sorgfältig die Schienen einer alten Kinder-Eisenbahn.
Mehr Fotos gibt es hier:
















Aber Astroland hat doch dieses Jahr für immer dicht gemacht, oder?
Nicht unbedingt. Das waren wohl vor allem Pachtstreitigkeiten. Und vielleicht kauft sich die Stadt nun ein: http://www.nypost.com/seven/11172008/news/regionalnews/astroland_hope_139140.htm
In jedem Fall: Der Cyclone soll bleiben.