Berlin macht es einem manchmal nicht einfach. Schneeregen, von oben und von der Seite, Schneematsch von unten. So begrüßte mich die Stadt, als ich auf dem Flughafen Tegel ankam.
In Washington hat es in zwei Monaten sieben, acht Mal geregnet, in Accra viele Wochen gar nicht. Vielleicht deprimierte mich das Berliner Grau, weil ich ahnte, dass es die nächsten Monate hier so bleibt.
Vielleicht war es aber auch der 128er-Bus. Mit ihm fuhr ich vom Flughafen zur U8. Es ist die wohl deprimirendste Busstrecke, die Berlin zu bieten hat. Es beginnt mit grauen Militärkasernen und geht weiter mit grauen Nachkriegsbauten auf der Höllanderstraße. Dazwischen ein McDonald’s und ein Einkaufszentrum. Reinickendorfer Tristesse.
Ich bin wohl verkatert, vom Reisen, nicht vom Trinken. Doch gegen beides hilft schlafen. Das habe ich von getan, von nachts um drei bis um fünf nachmittags. Der Jetlag macht’s möglich. Und als ich aufwachte, war vom Berliner Grau nichts zu sehen. Es war bereits dunkel.









